Anwendungen

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1. Brandbereiche für Kabelrinnen, Kabeltunnel, Kabelgräben, Kabelzwischenlagen und andere Kabel

Zur Brandmeldung in Kabelbereichen kann LHD in S-förmiger oder sinusförmiger Kontaktverlegung (wenn das Stromkabel nicht ausgetauscht werden muss) oder in horizontaler sinusförmiger Hängeverlegung (wenn das Stromkabel ausgetauscht oder gewartet werden muss) installiert werden.

Um die Empfindlichkeit und Effektivität der Brandmeldeanlage zu gewährleisten, sollte der vertikale Abstand zwischen dem LHD und der Oberfläche des zu schützenden Kabels nicht größer als 300 mm sein; empfohlen werden 150 mm bis 250 mm.

Um die Zuverlässigkeit der Brandmeldeanlage zu gewährleisten, sollte der LHD in der Mitte der geschützten Kabelrinne oder Halterung angeordnet werden, wenn die Breite der Kabelrinne oder Halterung mehr als 600 mm beträgt. Dabei sollte ein LHD vom Typ 2 installiert werden.

Die Länge der linearen Temperaturerfassungsleitung (LHD) wird durch die folgende Formel bestimmt:

Die Länge des Detektors = Länge der Detektorschale × Multiplikationsfaktor

Breite der Kabelrinne Multiplikator
1.2 1,73
0,9 1,47
0,6 1,24
0,5 1.17
0,4 1.12

2. Stromverteilungsanlagen

Nehmen wir den linearen Wärmemelder LHD, der am Motorsteuerfeld installiert ist, als Beispiel. Dank der sicheren und zuverlässigen Drahtwicklung und -befestigung ist das gesamte Gerät geschützt. Andere elektrische Geräte wie Transformatoren, Messerschalter und Widerstandsschienen der Hauptverteilung können nach demselben Verfahren geschützt werden, solange die Umgebungstemperatur die zulässige Betriebstemperatur des linearen Wärmemelders LHD nicht überschreitet.

Zur Brandmeldung in Schutzbereichen kann der LHD in S-förmiger oder sinusförmiger Kontaktanordnung installiert werden. Der Melder wird mit einer speziellen Halterung befestigt, um mechanische Beschädigungen durch Belastung zu vermeiden. Die Installationsart ist in der Abbildung dargestellt.

Bild 2

3. Förderband

Das Förderband wird durch den Antriebsriemen und die Bewegung der Bandrolle angetrieben, um das Material zu transportieren. Die Bandrolle sollte sich unter normalen Bedingungen frei auf der festen Welle drehen können. Dreht sich die Bandrolle jedoch nicht frei, entsteht Reibung zwischen dem Band und der Bandrolle. Wird dies nicht rechtzeitig erkannt, kann die durch die anhaltende Reibung entstehende hohe Temperatur dazu führen, dass das Band und das transportierte Material Feuer fangen und sich entzünden.

Wird auf dem Förderband Kohle und andere Materialien transportiert, ist aufgrund der Explosionsgefahr durch Kohlenstaub zusätzlich ein explosionsgeschützter linearer Wärmemelder (EP-LHD) entsprechender Schutzklasse erforderlich.

Förderband: Konstruktion 1

Sofern die Breite des Förderbandes 0,4 m nicht überschreitet, wird zum Schutz ein LHD-Kabel in der gleichen Länge wie das Förderband verwendet. Das LHD-Kabel wird direkt an einem Befestigungselement in maximal 2,25 m Höhe über der Mitte des Förderbandes angebracht. Als Befestigungselement kann eine Tragseilkonstruktion oder die Nutzung vorhandener Vorrichtungen vor Ort dienen. Das Tragseil dient der Abstützung. Alle 75 m wird das Tragseil mit einer Ringschraube fixiert.

Um ein Herunterfallen des LHD-Kabels zu verhindern, sollte dieses alle 4–5 m mit einer Klemme am Tragseil befestigt werden. Das Tragseil sollte aus Edelstahldraht mit einem Durchmesser von 2 mm bestehen und eine Länge von maximal 150 m aufweisen (alternativ kann verzinkter Stahldraht verwendet werden). Die Montage ist in der Abbildung dargestellt.

Bild 5

Konvoi-Gürtel: Entwurf 2

Bei einer Förderbandbreite von über 0,4 m wird beidseitig, nahe am Förderband, ein LHD-Kabel installiert. Dieses Kabel kann über eine Wärmeleitplatte mit dem Kugellager verbunden werden, um Überhitzung durch Lagerreibung und Kohlenstaubablagerungen zu erkennen. Die allgemeine Konstruktion und Installation erfolgt unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort, ohne den normalen Betrieb und die Wartung zu beeinträchtigen. Bei erhöhtem Brandrisiko kann der lineare Wärmemelder LHD zusätzlich beidseitig und oberhalb des Förderbandes angebracht werden. Die Installationsmethode ist in der Abbildung dargestellt.

Bild 6

4. Tunnel

Die typische Anwendung in Autobahn- und Eisenbahntunneln besteht darin, das LHD-Kabel direkt an der Tunneldecke zu befestigen, wobei die Verlegemethode derjenigen in Anlagen und Lagerhallen entspricht; das LHD-Kabel kann aber auch in der Kabelrinne und im Technikraum im Tunnel verlegt werden, wobei sich die Verlegemethode auf den Teil der LHD-Kabelverlegung in der Kabelrinne bezieht.

5. Schienenverkehr

Der sichere Betrieb von Stadtbahnen erfordert eine Vielzahl an Anlagen. Mechanische und elektrische Defekte sowie Kurzschlüsse sind wichtige Brandursachen, insbesondere Kabelbrände. Um Brände frühzeitig zu erkennen und ihren Ursprung zu lokalisieren, ist eine sinnvolle Anordnung der Brandmelder und die Unterteilung in Brandabschnitte notwendig. Der lineare Wärmemelder LHD eignet sich zur Erkennung von Kabelbränden in Stadtbahnen. Informationen zur Unterteilung in Brandabschnitte finden Sie in den entsprechenden Spezifikationen.

Der lineare Wärmemelder LHD wird an der Ober- oder Seite der Schiene befestigt und entlang dieser verlegt. Bei Stromkabeln in der Schiene kann der Wärmemelder LHD zum Schutz der Stromkabel mit einem Sinuswellenkontakt installiert werden, analog zur Installation in Kabelrinnen.

Die LHD wird gemäß der Verlegelinie der LHD an der zuvor installierten Aufhängungsklemme befestigt, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Aufhängungsklemmen üblicherweise 1 m bis 1,5 m beträgt.

Bild 10

6. Tanklager für Öl, Gas und Petrochemie

Petrochemische Tanks sowie Öl- und Gastanks sind hauptsächlich Festdach- und Schwimmdachtanks. LHD-Systeme können bei Festdachtanks entweder durch Aufhängung oder im direkten Kontakt installiert werden.

Die Tanks sind in der Regel groß und komplex aufgebaut. Die Abbildungen zeigen hauptsächlich die Installation von LHD-Anlagen für Schwimmdachtanks. Die Brandhäufigkeit der Dichtungsringe von Schwimmdachtanks ist hoch.

Ist die Abdichtung nicht dicht, ist die Öl- und Gaskonzentration zu hoch. Steigt die Umgebungstemperatur, besteht Brand- oder sogar Explosionsgefahr. Daher ist der Bereich um den Dichtungsring des Schwimmdachtanks ein Schlüsselelement der Brandüberwachung. Das LHD-Kabel wird um den Dichtungsring des Schwimmdachs verlegt und mit speziellen Halterungen fixiert.

7. Anwendung an anderen Orten

Der lineare Wärmemelder LHD kann in Industriehallen, Werkstätten und anderen Räumlichkeiten installiert werden. Je nach den Eigenschaften des zu überwachenden Objekts kann der LHD an der Decke oder Wand des Gebäudes montiert werden.

Da Lagerhalle und Werkstatt ein Flachdach bzw. ein Schrägdach haben, ist die Installationsmethode des linearen Wärmemelders LHD in diesen beiden unterschiedlichen Gebäudetypen unterschiedlich, was im Folgenden separat erläutert wird.

Bild 7

(1) Installation eines linearen Wärmemelders LHD in einem Flachdachgebäude

Dieser lineare Wärmemelder wird üblicherweise mit einem LHD-Kabel im Abstand von 0,2 m an der Decke befestigt. Der LHD-Wärmemelder sollte parallel hängend verlegt werden; der Kabelabstand wurde bereits beschrieben. Der Abstand zwischen Kabel und Boden sollte 3 m betragen und darf 9 m nicht überschreiten. Bei einem Abstand von mehr als 3 m ist dieser je nach Situation zu verringern. Sofern die Installationsbedingungen es zulassen, empfiehlt es sich, den LHD-Wärmemelder in der Nähe von brennbaren Materialien zu installieren, da dies eine schnelle Reaktion im Brandfall ermöglicht.

Bild 11

Bei der Anwendung in Lagerregalen kann das Temperaturfühlerkabel unter der Decke entlang der Mittellinie des Regalgangs verlegt oder an die Sprinkleranlage angeschlossen werden. Das LHD-Kabel kann im vertikalen Lüftungskanal befestigt werden. Bei Gefahrgutlagerung muss in jedem Regal ein LHD-Kabel installiert werden. Der normale Betrieb des Regals darf dadurch jedoch nicht beeinträchtigt werden, um Beschädigungen des Kabels durch die Lagerung zu vermeiden. Zur besseren Erkennung von Bränden geringer Intensität ist bei Regalen mit einer Höhe von über 4,5 m eine zusätzliche Lage Temperaturfühlerkabel in der Höhe erforderlich. Bei vorhandener Sprinkleranlage kann diese Lage mit der Sprinkleranlage kombiniert werden.

(2) Installation eines linearen Wärmemelders (LHD) in einem Gebäude mit geneigtem Dach

Bei der Verlegung in einer solchen Umgebung kann die Kabellänge für das Temperaturfühlerkabel auf die Kabellänge für das Temperaturfühlerkabel in einem Flachdachraum bezogen werden.

Siehe das schematische Diagramm.

Bild 13

(3) Installation an einem ölgekühlten Transformator

Der lineare Wärmedetektor LHD schützt hauptsächlich den Transformatorkörper und den Ausgleichsbehälter.

Das Kabel des linearen Wärmemelders (LHD) kann an einem 6 mm dicken Stahlseil um das Transformatorgehäuse verlegt werden. Die Anzahl der Wicklungsspulen richtet sich nach der Transformatorhöhe, wobei die Wicklung am Ausdehnungsgefäß mindestens zwei Spulen umfassen muss. Die obere Spule befindet sich ca. 600 mm unterhalb des Öltankdeckels, und das Temperaturfühlerkabel ist ca. 100–150 mm vom Gehäuse entfernt. Die Anschlusseinheit wird an der Halterung oder der Brandschutzwand montiert. Die Steuereinheit des LHD kann außerhalb des Transformators, in einem Abstand von der Wand und in einer Höhe von 1400 mm über dem Boden, angebracht werden.

Bild 14

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