Bei verteilten optischen Fasersensorsystemen dient das Glasfaserkabel selbst als Sensorelement, wobei Übertragung und Messung integriert sind. Sensorkabel sind in verschiedenen Ausführungen mit Metallarmierung oder Polymerummantelung erhältlich. Speziell entwickelte Sensorkabel leiten nicht nur externe Wärme und Verformungen schnell ab, sondern schützen auch die Glasfaser im Inneren effektiv. Dadurch eignen sie sich für die Anwendungsanforderungen verschiedenster Branchen.
Nichtmetallische Temperaturmesskabel sind speziell für Umgebungen mit starken elektrischen und magnetischen Feldern entwickelte Sensorkabel. Das Glasfaserkabel verfügt über eine vollständig nichtmetallische Kernrohrstruktur, bestehend aus einem mit PBT-Öl gefüllten Kernrohr, Aramidgarn und einem Außenmantel. Diese einfache und praktische Konstruktion zeichnet sich durch hervorragende optische Eigenschaften, hohe Wasserdichtigkeit und den Verzicht auf metallische Medien aus und eignet sich daher ideal für die Temperaturmessung von Hochspannungskabeln in Kabeltunneln und Rohrleitungen.
Nichtmetallisches Temperaturmesskabel
Das metallarmierte Temperaturmesskabel zeichnet sich durch eine hochfeste Doppelarmierung und gute Zug- und Druckfestigkeit aus. Das Glasfaserkabel besitzt eine zentrale Trägerrohrstruktur und besteht aus einem mit PBT-Öl gefüllten Rohr, einem spiralförmigen Stahlband, Aramidgarn, einem Metallgeflecht und einem Außenmantel. Dieses Kabel bietet hervorragende optische Eigenschaften, hohe Wasserbeständigkeit, hohe Zug- und Druckfestigkeit, gute Flexibilität und einen breiten Temperaturbereich. Der Außenmantel aus hochwärmeleitfähigem Polymer verbessert die Reaktionsgeschwindigkeit der Glasfaser auf die Umgebungstemperatur und eignet sich daher ideal für Temperaturmessanwendungen wie Kabeltunnel und Ölpipelines.
Metallummanteltes Temperaturmesskabel
Der Außenmantel des dicht gepackten optischen Dehnungsmesskabels besteht aus einem Hochpolymer. Die Messfaser ist eng mit dem Außenmantel verbunden, und die äußere Dehnung wird über die Schutzhülle auf die innere Messfaser übertragen. Das Kabel zeichnet sich durch gute Flexibilität, einfache Verlegung und allgemeine Zug- und Druckfestigkeit aus und eignet sich daher für die Überwachung von Umgebungen im Innen- und Außenbereich mit geringem Risiko äußerer Einflüsse, wie beispielsweise die Setzungsüberwachung in Kabeltunneln oder Rohrleitungen.
Eng gepacktes Dehnungsmesskabel
• Dank der hochpolymeren Ummantelung ist die Festigkeit des Bodens beständig gegen Stöße.
• Elastisch, weich, leicht zu biegen, nicht leicht zu brechen;
• Es kann mittels Klebstoff auf der Oberfläche des Messobjekts befestigt werden und haftet eng an diesem, wodurch eine gute Verformungskoordination gewährleistet ist;
• Korrosionsschutz, Isolierung, Kältebeständigkeit;
• Gute Verschleißfestigkeit der Außenhülle.
Das verstärkte Glasfaserkabel ist durch mehrere Verstärkungselemente (Kupferlitze oder polymerverstärkter Faserverbundwerkstoff) geschützt, und der äußere Mantel besteht aus einem Hochpolymer. Durch die Verstärkungselemente werden die Zug- und Druckfestigkeit des Glasfaserkabels deutlich verbessert. Es eignet sich für die direkte Erdverlegung oder die oberirdische Verlegung und ist stoßfest, auch beim Betonieren. Daher findet es breite Anwendung bei der Überwachung von Brücken, Tunneln, Hangrutschungen und anderen anspruchsvollen Umgebungen.
Verbessertes Dehnungsmesskabel
• Durch die verdrillte, kabelartige Struktur und die Verwendung mehrerer Stränge hochfester Verstärkungselemente wird die Zug- und Druckfestigkeit des Kabels effektiv verbessert;
• Äußere Verformungen lassen sich leicht auf die optische Faser übertragen;
• Elastisch, leicht zu biegen, nicht leicht zu brechen;
• Es kann durch direktes Einbetten in den Beton fixiert werden, um die Veränderung der inneren Spannungen der Struktur zu überwachen;
• Korrosionsbeständig, wasserdicht, kältebeständig;